Évry, Verwaltungszentrum in Essonne, Frankreich
Évry bildet das Verwaltungszentrum des Departements Essonne und liegt südöstlich der Hauptstadt in einer Zone, die in den 1960er Jahren als neue Stadt geplant wurde. Die Straßen sind breit angelegt, die Gebäude folgen einem modernen Raster, und öffentliche Plätze verbinden Wohnviertel mit Geschäfts- und Dienstleistungsbereichen.
Das ursprüngliche Dorf Évry-Petit-Bourg wuchs langsam bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts und wandelte sich ab 1965 zu einer geplanten neuen Stadt, um die wachsende Bevölkerung rund um Paris aufzunehmen. Heute bildet die Gemeinde einen Teil der Großgemeinde Évry-Courcouronnes, die sich seit 2019 aus dem Zusammenschluss zweier Nachbarorte ergibt.
Die Auferstehungskathedrale zeigt eine zylindrische Architektur mit 24 baumförmigen Säulen und zeitgenössische religiöse Gestaltungsprinzipien.
Die RER-Linie D verbindet die Gemeinde mit dem Zentrum der Hauptstadt, wobei mehrere Bahnhöfe entlang der Strecke liegen. Das Einkaufszentrum Agora bietet eine große Auswahl an Geschäften und erleichtert Besorgungen für Besucher, die hier länger verweilen.
Die runde Kathedrale der Auferstehung erhebt sich mit einem Zylinder aus Ziegelsteinen und zeigt innen Säulen, die Baumstämme nachbilden. Diese ungewöhnliche Form für einen Sakralbau gehört zu den späten Experimenten der modernen Architektur in Frankreich.
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