Bayonne, Historische Hafenstadt in Nouvelle-Aquitaine, Frankreich
Bayonne ist eine Hafenstadt an der Mündung des Nive in den Adour im Südwesten Frankreichs. Die historische Altstadt verteilt sich auf beide Flussufer und umfasst enge gepflasterte Gassen mit Fachwerkhäusern sowie Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung.
Römische Siedlungsreste bildeten ab 950 den Kern einer neuen Stadt die erst unter englischer Herrschaft als Hafen wuchs. Nach der französischen Eroberung 1451 verstärkten königliche Ingenieure die Befestigungen und der Handel mit dem Landesinneren nahm zu.
Die baskische Identität zeigt sich in den rot-weiß getäfelten Fassaden und den schmiedeeisernen Balkonen der Altstadt. An Markttagen sprechen Händler oft in Baskisch oder Gaskognisch mit Stammkunden und verkaufen Produkte aus den umliegenden Dörfern.
Die Altstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden und die Wege zwischen den beiden Flussufern sind kurz und oft überdacht. Besucher sollten in den engen Gassen der Petit Bayonne vorsichtig gehen da die Pflastersteine bei Regen rutschig werden können.
Die Stadtmauern enthalten mehrere verborgene Durchgänge die einst als Notausgänge für belagerte Bewohner dienten. Einige dieser Tunnel liegen heute unter Wohnhäusern und Geschäften und sind nur bei Führungen zugänglich.
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