Bastia, Hafenstadt im Nordosten Korsikas, Frankreich.
Bastia liegt an der nordöstlichen Küste Korsikas zwischen Bergen und dem ligurischen Meer mit drei Häfen entlang der Bucht. Die Stadt teilt sich in zwei Hauptviertel: die Zitadelle auf einem Felsvorsprung und das Hafenviertel mit breiten Plätzen unterhalb.
Genua gründete hier eine Festung um 1380 als Handelsstützpunkt und nannte sie nach dem genuesischen Wort für Bollwerk. Die Republik Genua baute die Befestigungen im 16. Jahrhundert aus und machte die Siedlung zur Hauptstadt ihrer korsischen Besitzungen.
In der Altstadt trägt die Terra Nova ihren Namen vom genuesischen Begriff für neues Land und zeigt enge Gassen mit pastellfarbenen Häusern. Kleine Handwerksläden verkaufen lokale Produkte wie Myrtenlikör und Kastanienmehl neben Cafés mit Blick auf das Meer.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit Ajaccio und anderen Orten entlang der Küste durch regelmäßige Züge. Fähren fahren mehrmals täglich zum Festland und zu italienischen Häfen ab dem Hafen Terminal Sud.
Einheimische tauchen Sardinen in frischen Brocciu-Käse aus Schafs- oder Ziegenmilch für ein typisches Gericht der Insel. Das Fest des heiligen Andreas im November bringt Prozessionen durch die engen Gassen mit Gesang in korsischer Sprache.
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