Montfort-sur-Meu, französische Gemeinde
Montfort-sur-Meu ist eine kleine Stadt in der Bretagne, etwa 31 Kilometer westlich von Rennes gelegen. Die Stadt liegt an der Stelle, wo zwei Flüsse, der Meu und der Garun, zusammenfließen, und ist von Wäldern und Agrarland umgeben.
Im Jahr 1091 erbaute Raoul de Gaël, ein Gefolgsmann Wilhelm des Eroberers, eine kleine Festung auf einem Hügel, was die Gründung der Stadt markierte. Im 14. Jahrhundert wurde ein befestigter Teil rund um die Burg errichtet und die Stadt erlebte später tiefgreifende Veränderungen, als sie nach der Französischen Revolution zur Unterpräfektur wurde.
Der Ortsname stammt vom lateinischen Wort für Berg und verweist auf die frühe Wehrfunktion des Platzes. Heute spiegelt sich diese Vergangenheit in lokalen Festen und Märkten wider, die Handwerk und traditionelle Fertigkeiten der Region zeigen.
Das Stadtzentrum ist leicht zu Fuß erreichbar, mit engen Gassen in älteren Teilen und breiteren Straßen in anderen Bereichen, die eine angenehme Erkundung ermöglichen. Cafés und Geschäfte säumen die Hauptstraßen und laden zum Bummeln ein, während lokale Markthallen und Museen Informationen über die Geschichte und Legenden des Ortes bieten.
Eine lokale Legende spricht von Sankt Nikolaus, dem Schutzpatron der Stadt, der einer in einem Turm gefangenen Mädchen half, indem er sie in eine Zauberstab verwandelte. Diese Geschichte wird immer noch erzählt und wird jedes Jahr mit einer kleinen Feier auf dem Stadtplatz im Mai erinnert.
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