Département Ille-et-Vilaine, Verwaltungsdepartement in der Bretagne, Frankreich.
Ille-et-Vilaine ist ein Verwaltungsbezirk im Nordwesten Frankreichs, der sich zwischen Atlantikküste und innerer Bretagne erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen Küstenstädten wie Saint-Malo, flachen Feldern im Landesinneren und bewaldeten Hügeln nahe der östlichen Grenze.
Das Gebiet entstand am 4. März 1790, als die Nationalversammlung die alte Provinz Bretagne in fünf neue Bezirke aufteilte. Rennes wurde zur Hauptstadt gewählt und blieb bis heute administratives Zentrum der Region.
Der Name verbindet zwei Flüsse: die Ille fließt nach Norden, die Vilaine mündet südlich im Atlantik. In vielen Städten und Dörfern hört man noch bretonische Ortsnamen und Ausdrücke, die an die keltische Vergangenheit der Region erinnern.
Hochgeschwindigkeitszüge verbinden Rennes mit Paris in etwa zwei Stunden, während Regionalbusse kleinere Orte anbinden. Die Küste bei Saint-Malo ist vom Zentrum aus in etwa einer Stunde mit dem Auto oder Zug erreichbar.
Die beiden Flüsse, die dem Bezirk den Namen geben, fließen in entgegengesetzte Richtungen und teilen das Gebiet in zwei hydrologische Einzugsgebiete. Diese Besonderheit zeigt sich auch in der Landschaft, wo man die sanfte Wasserscheide zwischen den Tälern durchquert.
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