Aleth, Archäologische Siedlung an der Küste der Bretagne, Frankreich
Aleth ist eine archäologische Siedlung auf einer Landzunge an der Mündung der Rance in der Bretagne, die Überreste von Steinbefestigungen und römischen Mauern zeigt. Die Ruinen dieser ehemals bevölkerten Stätte erstrecken sich über das Gelände und geben Einblick in die Struktur einer antiken Hafenstadt.
Die Siedlung wurde um 80 v.Chr. gegründet und diente als Hauptstadt der keltischen Coriosolites-Völker. Sie entwickelte sich später zu einer strategischen gallo-römischen Stadt mit wichtigen Hafeneinrichtungen.
Die Überreste der Kathedrale von Aleth zeigen eine Mischung aus gotischen und romanischen Elementen und erzählen von der religiösen Bedeutung dieses Ortes über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Der Ort befindet sich in Saint-Servan, das heute Teil der modernen Gemeinde Saint-Malo ist, und ist daher leicht von der Stadt aus zu erreichen. Die Ruinen können zu Fuß erkundet werden, wobei es hilfreich ist, bequeme Schuhe zu tragen, da das Gelände uneben und teilweise überwachsen ist.
Der Name stammt vom keltischen Wort Al-etum, das sich auf die felsige Erhebung bezieht, die natürliche Schutzvorteile bot. Diese geografische Lage war ausschlaggebend für die Gründung und den anhaltenden Erfolg des Ortes als Handelshafen.
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