Môle des Noires, Historischer Wellenbrecher in Saint-Malo, Frankreich
Der Môle des Noires ist ein Damm, der sich etwa 500 Meter vom Bastion Saint-Philippe ins Meer erstreckt und aus Granitsteinen der Chausey-Inseln gebaut wurde. Seine massive Struktur schützt den Hafen und bietet einen guten Überblick über die Schiffe und die Hafenaktivitäten.
Der Damm wurde in den 1840er Jahren erbaut und seine Länge verdoppelte sich zwischen 1932 und 1933. Während ihres Rückzugs im Jahr 1944 verursachten deutsche Truppen erhebliche Beschädigungen an der Struktur.
Der Name könnte von trauernden Frauen stammen, die sich dort versammelten, oder von den schwarzen Steinen, die beim Bau verwendet wurden. Diese Herkunft verleiht dem Ort eine emotionale Geschichte, die Besucher beim Spaziergang nachempfinden können.
Man kann den Damm das ganze Jahr über besuchen, um die Schiffe und die Hafenaktivitäten zu beobachten. Der Weg ist offen und gut begehbar, bietet aber wenig Schutz vor Wind und Wetter.
Am Ende des Damms steht ein zylindrischer Leuchtturm, der ursprünglich 1838 errichtet und 1959 wieder aufgebaut wurde. Dieses kleine Bauwerk ist von weitem sichtbar und dient bis heute als Orientierungspunkt für Schiffe.
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