Stadtmauer von Saint-Malo, Mittelalterliches Befestigungssystem in Saint-Malo, Frankreich
Die Ramparts von Saint-Malo sind Granitmauern, die sich über zwei Kilometer um die Altstadt ziehen und acht Tore, drei Nebeneingänge und mehrere Bastionen besitzen. Die Struktur bildet einen geschlossenen Ring, der die Innenstadt von außen schützt und von oben aus einen freien Blick auf die Stadt und das Meer ermöglicht.
Die Mauern begannen im 12. Jahrhundert und wurden nach einem großen Brand 1661 neu aufgebaut und verstärkt. Der Architekt Garangeau prägte das Aussehen im 18. Jahrhundert durch weitere Umgestaltungen.
Die Mauern sind heute ein Ort, wo Einheimische spazieren gehen und Besucher die Geschichte der Stadt erfassen. Hier kann man sehen, wie die Mauern den Alltag prägen und die Verbindung zwischen Stadt und Meer sichtbar machen.
Der Rundgang über die Mauern dauert etwa eine Stunde und man gelangt durch Treppen an den Toren hinauf. Der Weg ist offen für Fußgänger, bietet aber wenig Schatten, daher ist gutes Schuhwerk und Vorsicht bei Nässe empfehlenswert.
Der Bidouane-Turm hat eine ungewöhnliche hufeisenartige Form und diente früher als Pulvermagazin für Munition und Sprengstoff. Von hier aus können Besucher die Bucht von Saint-Malo und die vorgelagerten Inseln überblicken.
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