Hôtel de la Bertaudière, Privathaus aus dem 17. Jahrhundert in Saint-Malo, Frankreich
Das Hôtel de la Bertaudière ist ein Wohnpalast aus dem 17. Jahrhundert, der sich in der Rue du Chat-qui-Danse befindet und mit aufwändigen Steinen verziert ist. Die Fassade zeigt eine Mischung aus lokalen Baumaterialien, die sorgfältig zusammengefügt sind, um ein solides und stattliches Erscheinungsbild zu schaffen.
Die Bertaudière wurde 1649 von Claude Crosnier gegründet, der als sieur de la Bertaudière bekannt war. Das Gebäude erhielt 1946 den Status eines eingetragenen Kulturdenkmals und wurde somit unter Schutz gestellt.
Das Herrenhaus ist eng mit Robert Surcouf verbunden, einem berühmten französischen Seeoffizier, der hier geboren wurde. Sein Name ist in der Stadt bis heute präsent und erinnert an die maritimen Traditionen Saint-Malos.
Das Privatanwesen ist von außen sichtbar, wenn man die schmalen Straßen der historischen Altstadt erkundet. Besucher können die Fassade vom öffentlichen Weg aus betrachten und es als Teil eines größeren Spaziergangs durch Saint-Malo einbeziehen.
Der Bau verwendet Steine aus der Château Gaillard, einer Festung aus dem 14. Jahrhundert, die König Karl VI. zur Verteidigung Saint-Malos errichtet hatte. Diese Wiederverwendung von älteren Steinen war eine typische und wirtschaftliche Praxis beim Bau von neuen Gebäuden in der Stadt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.