Bain-de-Bretagne, französische Gemeinde
Bain-de-Bretagne ist eine kleine Stadt im Département Ille-et-Vilaine in der Bretagne, ungefähr 45 Kilometer nordöstlich von Redon gelegen. Das Stadtbild wird von ruhigen Straßen, alten Gebäuden und dem Fluss Semnon geprägt, der durch das Zentrum fließt.
Menschliche Siedlungen existieren hier seit der Jungsteinzeit, mit Hinweisen auf alte Steinmonumente und polierte Werkzeuge, die noch in der Gegend zu finden sind. Im Mittelalter siedelten sich Mönche von Saint-Melaine an, und die Stadt erlebte wichtige Besuche von Königen wie Henri III und François I.
Bain-de-Bretagne trägt einen Namen mit lateinischen Wurzeln, der 'Bad' bedeutet, während die Bretonen ihn Baen-Veur nennen. Die Einheimischen bewahren diese sprachliche Dualität in ihrem täglichen Leben, und Besucher können an den Ortsschildern die Geschichte dieser Namensgebung entdecken.
Der Ort ist von Rennes aus mit dem Auto oder Zug leicht zu erreichen und liegt etwa 37 Kilometer entfernt. Besucher finden im Zentrum Geschäfte, einen wöchentlichen Markt am Montagmorgen und ein Netzwerk von Wanderwegen in den nahe gelegenen Wäldern für Outdoor-Aktivitäten.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt als wichtiges Zentrum der Lederherstellung, wobei Handwerker Tierhäute verarbeiteten und viele Arbeitnehmer anzogen. Diese industrielle Vergangenheit prägt noch heute die lokale Identität und wird von älteren Einwohnern bewahrt.
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