Canal d’Ille-et-Rance, Scheitelhaltungskanal in der Bretagne, Frankreich.
Der Kanal d'Ille-et-Rance ist eine Wasserstraße mit Staustufe, die sich über etwa 79 Kilometer durch die Bretagne erstreckt und die Stadt Dinan mit Rennes verbindet. Das System umfasst 47 Schleusen und arbeitet auf einem Höhenniveau von etwa 65 Metern, wobei ein 7 Kilometer langer Abschnitt den Atlantik mit dem Ärmelkanal verbindet.
Der Bau begann 1804 unter napoleonischer Anordnung, wurde jedoch durch mehrere Unterbrechungen verzögert, bevor ein privates Unternehmen das Projekt fertigstellte. Die offizielle Eröffnung fand 1832 statt, was den Abschluss eines ambitionierten Transportsystems markierte.
Der Kanal wurde während der Napoleonischen Zeit erbaut und zeigt dies durch seine charakteristischen Schleusen und die Schleusenmeisterhäuser mit ihren vierseitigen Dächern und Granitfassaden. Diese Bauwerke prägen bis heute das Erscheinungsbild der Gegend und erzählen von einer vergangenen Epoche des Wassertransports.
Boote müssen auf dieser Strecke mit einer maximalen Geschwindigkeit von etwa 6 Kilometer pro Stunde fahren, und die Passage durch Schleusen erfordert genaue Planung. Informieren Sie sich vor Ihrer Reise über die Öffnungszeiten der Schleusen, da diese tagsüber nach festen Zeitplänen betrieben werden.
Der Kanal überbrückt ein 7 Kilometer langes Plateau und verbindet damit zwei unterschiedliche Flusseinzugsgebiete, was ihn zu einem bemerkenswerten hydraulischen Bauwerk macht. Diese Verbindung zwischen Atlantik und Ärmelkanal war ein technisches Wunderwerk seiner Zeit.
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