Menhir de la Tremblais, Neolithischer Menhir in Saint-Samson-sur-Rance, Frankreich.
Der Menhir de la Tiemblais ist ein Granitmonolith aus der Jungsteinzeit, der etwa 8,5 m hoch ist und etwa 50 bis 60 Tonnen wiegt. Seine Oberfläche trägt zwölf gravierte Felder mit Darstellungen von Äxten, Kreuzen und kleinen Tierformen.
Dieser Steinblock stammt aus vorgeschichtlicher Zeit und wurde als Kulturdenkmal im März 1977 offiziell geschützt. Die Klassifizierung markierte die Anerkennung seiner Bedeutung für das Verständnis neolithischer Gravurtechniken.
Der Stein wird in der lokalen Überlieferung als "Bonde de l'Enfer" genannt, da man glaubte, er versiegele den Zugang zur Unterwelt. Diesen Namen tragen noch heute Ortsansässige, die die Legenden ihrer Region weitergeben.
Die feinen Schnitzereien auf der Oberfläche sind nur bei bestimmten Lichtverhältnissen deutlich zu sehen und erfordern häufig seitenhohes Licht, um die alten Muster erkennbar zu machen. Der beste Zeitpunkt zum Besuch ist daher am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn die Sonne tief steht.
Ein weißer Quarzgang durchzieht die Granitstruktur und verleiht ihr ein natürliches, streifenartiges Muster. Der Stein selbst neigt sich in einem spitzen Winkel nach Osten, was ihn trotz seines enormen Gewichts besonders prägt.
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