Tombelaine, Gezeiteninsel in der Bucht von Mont Saint-Michel, Frankreich
Tombelaine ist eine Granitinsel in der Bucht von Mont Saint-Michel, die etwa 45 Meter über dem Meeresspiegel aufragt. Das Eiland erstreckt sich etwa 250 Meter in die Länge und zeigt Felsformationen, die auf antike geologische Zeiten zurückgehen.
Während des Hundertjährigen Krieges nutzten englische Streitkräfte das Eiland ab 1423 als strategischen Stützpunkt in ihren Versuchen, die Bucht zu kontrollieren. Es spielte eine wichtige Rolle in den militärischen Auseinandersetzungen dieser Epoche.
Der Name leitet sich von keltischen Wörtern ab, die "kleiner Berg" bedeuten und sich auf die bescheidenere Größe im Vergleich zur Nachbarinsel beziehen. Das Eiland hat lange Zeit Fischer und Pilger fasziniert, die den Bucht durchquerten.
Der Zugang zur Insel erfordert Kenntnisse über Gezeitenmuster, da sich der Meeresspiegel stark und regelmäßig ändert. Es wird empfohlen, einen erfahrenen lokalen Führer zu engagieren, um sicher über die Bucht zu gelangen und die beste Zeit für einen Besuch zu wählen.
Das Eiland wurde 1933 vom französischen Staat erworben und 1936 als historisches Denkmal eingestuft. Später wurde es zum Naturschutzgebiet für Seevögel umgestaltet und bietet Besuchern einen Blick auf wichtige Lebensräume der lokalen Vogelwelt.
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