Mont-Saint-Michel, Mittelalterliches Kloster in Le Mont-Saint-Michel, Frankreich
Die Abtei Mont-Saint-Michel ist ein Kloster auf einem Granitfelsen an der normannischen Küste und verbindet romanische Rundbögen mit gotischen Spitzbögen über mehrere Stockwerke. Die Gebäude steigen vom Felssockel bis zur obersten Kirche empor, und eine lange Treppe führt durch verschiedene Säle und Kreuzgänge bis zur Spitze des Komplexes.
Im frühen 8. Jahrhundert entstand hier eine erste Kapelle, die später zu einer Benediktinerabtei ausgebaut wurde und über Jahrhunderte hinweg erweitert und umgebaut wurde. Die Mönche lebten bis zur Französischen Revolution auf der Insel, dann wurde das Bauwerk als Gefängnis genutzt und erst im 19. Jahrhundert wieder zu einem Kloster.
Zwei Ordensgemeinschaften der Monastischen Bruderschaften von Jerusalem halten tägliche Gottesdienste und feiern Messen in der Abtei, setzen jahrhundertealte spirituelle Traditionen fort.
Der Aufstieg durch die Abtei führt über schmale Gänge und steile Treppen, daher sollten Besucher bequeme Schuhe tragen und auf rutschige Stufen achten. Der Besuch dauert in der Regel ein bis zwei Stunden, je nachdem wie viel Zeit man in den einzelnen Räumen verbringt.
Das Refektorium der Mönche besitzt schmale Öffnungen in den Wänden, durch die früher das Tageslicht hereinströmte und den Raum erhellte, ohne dass große Fenster nötig waren. Diese Bauweise sollte die Andacht der Mönche fördern, indem sie Ablenkungen von außen vermied und gleichzeitig für ausreichend Helligkeit sorgte.
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