Bécherel, Buchstadt und Gemeinde in Ille-et-Vilaine, Frankreich.
Diese kleine Gemeinde liegt auf 148 Metern Höhe auf einem Granitplateau und zeigt gut erhaltene mittelalterliche Architektur mit Steinhäusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.
Im Mittelalter als Teil des pagus Orcheus gegründet, wurde Bécherel zu einer strategischen Festung, als Alain de Dinan 1124 hier eine Burg errichten ließ und später mehrere Belagerungen während anglo-bretonischer Konflikte erlitt.
Die Stadt verwandelte sich 1989 in Frankreichs erste offizielle Buchstadt und beherbergt über 15 Buchhandlungen und Antiquariate sowie ein jährliches Osterbuchfestival, das Tausende von Literaturliebhabern anzieht.
Besucher können das fußgängerfreundliche historische Zentrum erkunden, zahlreiche Buchhandlungen entlang gepflasterter Straßen durchstöbern und die Stadt leicht mit dem Auto von Rennes aus erreichen, das 30 Kilometer südöstlich liegt.
Bécherel besitzt die Auszeichnung, Frankreichs erste Buchstadt zu sein, wo ehemalige Textilarbeiterhäuser nun als Buchhandlungen dienen, die sich auf seltene und gebrauchte Bände aus ganz Europa spezialisiert haben.
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