36, quai des Orfèvres, Polizeihauptquartier-Gebäude auf der Île de la Cité, Paris, Frankreich
Das Gebäude Nr. 36, Quai des Orfèvres, erhebt sich am linken Ufer der Seine mit einer neoklassizistischen Fassade aus dem 19. Jahrhundert. Die Bauweise folgt den Formen öffentlicher Verwaltungsarchitektur jener Zeit mit hohen Fenstern, strengen Linien und einem schlichten Eingangsbereich aus hellem Stein.
Die Struktur entstand im Lauf des 19. Jahrhunderts und wurde zum Sitz der Kriminalpolizei von Paris. Über mehrere Jahrzehnte hinweg leiteten die Beamten hier Ermittlungen in schweren Fällen und prägten die Organisation der französischen Strafverfolgung.
Die Adresse erscheint regelmäßig in französischen Kriminalromanen und diente als Schauplatz zahlreicher Filme über Ermittler in Paris. Besucher erkennen das Gebäude oft aus den Inspektor-Maigret-Geschichten, die hier spielen und den Ort zu einem Symbol für französische Detektivarbeit machten.
Der Standort liegt im ersten Arrondissement in der Nähe der Île de la Cité und ist über Fußwege entlang der Seine gut erreichbar. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein aktives Polizeigebäude handelt und der Zugang daher nur von außen möglich ist.
Zwei Architekten arbeiteten nacheinander am Gebäude und brachten jeweils eigene Stilelemente in die Fassade ein. Diese Verbindung unterschiedlicher Ansätze gibt dem Bau eine Mischung aus strengen und weicheren Formen, die beim genauen Betrachten der Ornamente und Fensterrahmen sichtbar wird.
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