Quai des Orfèvres, Uferstraße auf der Île de la Cité, Paris, Frankreich
Der Quai des Orfèvres ist ein 366 Meter langer Uferstreifen entlang der Seine, der sich von der Pont Saint-Michel bis zur Pont Neuf erstreckt. Die Kade hat eine Breite von etwa 14 Metern und verbindet verschiedene Teile der Île de la Cité miteinander.
Die Straße entstand im Mittelalter als Zentrum für Goldschmiede und Juweliere, die zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert ihre Werkstätten hier errichteten. 1810 wurden zwei separate Wege zusammengefügt, um diese einheitliche Uferstraße zu schaffen.
Der Quai war lange Zeit das Zentrum der Pariser Goldschmiedekunst, und diese Handwerkstradition prägt noch heute das Aussehen und das Gedächtnis dieses Ortes. Besucher können hier die enge Verbindung zwischen dem Handwerk und dem öffentlichen Raum nachempfinden, auch wenn die Werkstätten längst anderen Nutzungen gewichen sind.
Der Weg ist leicht zu Fuß zu begehen und bietet einen kontinuierlichen Zugang entlang des Flusses mit mehreren Möglichkeiten, über nahe gelegene Brücken zu anderen Ufern zu wechseln. Der Bereich ist gut mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar und liegt in Fußnähe zu vielen anderen historischen Sehenswürdigkeiten.
Die Straße ist international bekannt durch den gleichnamigen Literaturpreis, der seit 1946 jährlich von Polizeibeamten und Richtern vergeben wird. Dieser Preis hat sich zu einer der angesehensten literarischen Auszeichnungen in Frankreich entwickelt.
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