Granville, Hafenstadt in der Normandie, Frankreich
Granville ist eine Küstenstadt im Departement Manche an der Westküste der Normandie am Ärmelkanal. Die Oberstadt mit ihren Befestigungen steht auf einem Felsvorsprung, während die Unterstadt den Handelshafen und den Yachthafen umfasst.
Ein englischer Stützpunkt entstand hier im Jahr 1439 während der Besetzung der Normandie. Die Siedlung entwickelte sich später zu einem wichtigen Hafen für den Kabeljaufang im Nordatlantik.
Das Museum liegt in der ehemaligen Residenz der Familie, wo der Modeschöpfer seine Kindheit verbrachte und die Gärten anlegen ließ, die heute noch besucht werden können. Die Ausstellungen zeigen Kleider, Accessoires und Fotografien aus der Welt der Mode.
Schiffe fahren von hier zu den Chausey-Inseln, einer kleinen Inselgruppe vor der Küste. Züge verbinden die Stadt mit Paris über die Strecke durch Argentan und Dreux.
Die örtliche Fischereiflotte fängt Jakobsmuscheln vor der Küste und bringt sie direkt an Land. Der Hafen gilt als einer der wichtigsten Anlandeplätze für diese Meeresfrüchte in ganz Frankreich.
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