Abtei Penthemont, Barockabtei im 7. Arrondissement, Frankreich
Pentemont Abbey ist ein Barockgebäudekomplex im 7. Arrondissement von Paris, der an der Ecke der Rue de Grenelle und Rue de Bellechasse liegt. Die Anlage umfasst Steinbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert, wobei die frühere Kapelle heute als protestantische Kirche genutzt wird und andere Bereiche Regierungsbüros beherbergen.
Das Kloster wurde 1217 in der Nähe von Beauvais gegründet und 1672 auf königlichen Befehl von Ludwig XIV. nach Paris verlegt, um ein neues Zentrum religiösen Lebens zu schaffen. Diese Verlegung brachte die Zisterzienserinnen in die Hauptstadt und markierte einen wichtigen Umbruch in ihrer Geschichte.
Das Kloster war lange Zeit ein Ort der Bildung für Töchter aus wohlhabenden Familien, die hier unterrichtet wurden. Diese Rolle prägte das Ansehen des Ortes in Paris und zog Familien an, die Wert auf die Erziehung ihrer Kinder legten.
Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und beherbergt heute verschiedene Nutzer, was bedeutet, dass nicht alle Bereiche ständig zugänglich sind. Besucher sollten im Voraus überprüfen, welche Teile des Geländes besichtigt werden können, besonders wenn sie die ehemalige Kapelle oder die Kirche besuchen möchten.
Die spätere Kaiserin Josephine de Beauharnais suchte hier Zuflucht, nachdem ihre erste Ehe scheiterte. Ihre Zeit im Kloster ist ein weniger bekanntes Kapitel ihrer Geschichte, das zeigt, wie der Ort für Menschen in schwierigen Zeiten Bedeutung hatte.
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