Hôtel de Varengeville, Privatpalast im Viertel Saint-Thomas-d'Aquin, 7. Arrondissement von Paris, Frankreich.
Das Hôtel de Varengeville steht in der Rue de Varengeville in Paris und präsentiert sich mit einer markanten Gartenfassade, die eine zentrale Rotunde und ein dreieckiges Giebelfeld zeigt. Das Gebäude wurde später an den Boulevard Saint-Germain angepasst und beherbergt heute Ausstellungsräume für Kunstveranstaltungen.
Das Gebäude entstand 1704 unter der Leitung des Architekten Maurice II Gabriel für die Eigentümerin Charlotte-Angélique Courtin. Als Anfang des 19. Jahrhunderts der Boulevard Saint-Germain durchgestossen wurde, erlebte das Gebäude umfangreiche Umgestaltungen an seiner Struktur.
Das Gebäude beherbergt La Maison de l'Amérique latine, wo regelmäßig Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden, die die Kunstformen und Traditionen Lateinamerikas einem französischen Publikum vorstellen. Besucher können hier zeitgenössische und historische Werke entdecken, die das kreative Schaffen des Kontinents widerspiegeln.
Das Gebäude befindet sich in Gehweite der Metro-Stationen Solférino und Rue du Bac, was eine einfache Anreise ermöglicht. Da es sich um ein aktives Kulturzentrum handelt, wird empfohlen, die Öffnungszeiten vor einem Besuch zu überprüfen, um Ausstellungen und Veranstaltungen zu planen.
Die ursprüngliche Innenausstattung mit Holzarbeiten im Rokokostil, die von Nicolas Pineau entworfen wurde, befindet sich heute im Metropolitan Museum of Art in New York. Diese Verlagerung von dekorativen Elementen zeigt, wie bedeutende Teile des französischen Kulturerbes in internationale Sammlungen gelangten.
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