Abtei Saint-Mesmin de Micy, Benediktinerabtei in Saint-Pryvé-Saint-Mesmin, Frankreich
Micy ist eine ehemalige Benediktinerabtei, die an der Stelle liegt, wo sich Loire und Loiret treffen, in Saint-Pryvé-Saint-Mesmin. Der Klosterkomplex bestand aus zwei Hauptgebäuden und einer der heiligen Stephanus gewidmeten Kirche, von denen heute nur noch Erinnerungen bleiben.
König Chlodwig I. verlieh das Land an Euspicius, einen Archipriester von Verdun, der 508 zusammen mit seinem Neffen Mesmin das Kloster gründete. Die frühe Gemeinschaft folgte östlichen Eremitenpraktiken, bis Karls des Großen Reformen um 788 Benediktinerregeln von Aniane einführten.
Der Ort wird von einem großen Steinkreuz geprägt, das an die mittelalterliche Vergangenheit erinnert und auf dem Gelände steht, wo sich einst der Klosterkomplex befand. Heute zeugt dieses Denkmal von der religiösen Bedeutung des Ortes für die nachfolgenden Generationen.
Das Original-Mauerwerk ist nicht mehr vorhanden, aber ein zehn Meter hohes Kreuz aus Steinen, die vom ehemaligen Kloster stammen, wurde 1858 errichtet und markiert den Ort deutlich. Der Standort an der Flusskonkurrenz ermöglicht gute Orientierung für Besucher, die den historischen Bezug erkunden möchten.
Eine Karmelkloster-Gemeinschaft verlegte sich 1939 auf das Gelände und setzt bis heute die religiöse Nutzung des historischen Ortes fort. Diese kontinuierliche Präsenz verbindet die fernere Vergangenheit mit dem heutigen geistlichen Leben am selben Ort.
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