Colmars, Befestigte Gemeinde in den Alpes-de-Haute-Provence, Frankreich
Colmars ist eine befestigte Siedlung an der Mündung der Flüsse Verdon und Lance, umgeben von Alpengipfeln. Das Dorf liegt in einer engen Talsituation zwischen hohen Bergen und wird durch Wehrbauten geprägt.
Die Siedlung entstand aus strategischen Gründen zur Sicherung eines wichtigen Gebirgspasses in den Alpen. Im Mittelalter wurde das Dorf mehrfach angegriffen und musste sich gegen verschiedene Bedrohungen verteidigen.
Die Festungsanlagen und die traditionelle Bergarchitektur prägen das Dorfbild bis heute und zeigen die strategische Bedeutung dieses Ortes über Jahrhunderte hinweg. Wenn man durch die engen Gassen spaziert, sieht man überall Spuren dieser militärischen Vergangenheit in den Mauern und Türmen.
Der Ort ist nur über bergige Straßen zu erreichen und bleibt das ganze Jahr über teilweise isoliert. Besucher sollten beachten, dass der Zugang je nach Wetterbedingungen schwierig sein kann und eine gute Vorbereitung notwendig ist.
Die Bewohner mussten ihren Wohnplatz wechseln, weil der ursprüngliche Standort zu eng wurde für die wachsende Bevölkerung. Dieser Umzug zeigt, wie die Menschen ihre Lebensräume an neue Bedürfnisse anpassen mussten.
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