Nîmes-le-Vieux, Felsformation im Causse Méjean, Frankreich.
Nîmes-le-Vieux ist eine Landschaft aus Dolomitsteinen auf dem Causse Méjean auf etwa 1100 Metern Höhe, die sich über mehrere Kilometer erstreckt. Die natürliche Erosion hat hier bizarre Felsformationen, natürliche Bögen und kleine Schluchten geschaffen, die das Gelände prägen.
Pastor Paul Arnal entdeckte und benannte diese geologische Formation 1908 nach einem ähnlichen Ort, der bereits 25 Jahre zuvor bekannt geworden war. Die Entdeckung half, die Aufmerksamkeit auf das Gebiet zu lenken und es als Ort von geologischem Interesse zu etablieren.
Die Felsenformationen haben lokale Geschichten und Namen erhalten, die von Bewohnern aus ihrer Ähnlichkeit mit Tieren und erkennbaren Formen stammen. Beim Wandern können Besucher diese fantasievollen Bezeichnungen entdecken, die die Verbindung zwischen Natur und lokaler Vorstellung widerspiegeln.
Ein Rundwanderweg von etwa 3 Kilometern beginnt am L'Hom-Parkplatz und führt durch die Formationen mit nummerierten Informationstafeln. Das Gelände ist offen zugänglich, aber festes Schuhwerk wird wegen der unebenen und felsigen Oberfläche empfohlen.
Der Dolomitstein löst sich schneller auf als anderes Gestein, was hier zu einem Netzwerk aus natürlichen Bögen und Hohlräumen führt. Diesen geologischen Prozess kann man hier besonders deutlich beobachten, da die Formationen diese Muster wie ein offenes Lehrbuch zeigen.
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