Kathedrale von Saint-Étienne, Neugotische Kathedrale in Saint-Étienne, Frankreich.
Die Kathedrale Saint-Charles-Borromée ist ein Kirchengebäude im Stil der Neugotik mit einer Länge von etwa 80 Metern und drei Schiffen, die von einem Glockenturm an der Westfassade gekrönt wird. Das Innere beherbergt zwei Orgeln: eine Chororgel aus dem Jahr 1930 und ein größeres Instrument, das 1968 von A. Durand gebaut wurde.
Der Bau der Kathedrale begann 1912 unter der Leitung der Architekten Pierre Bossan und Jean Rey und ersetzte eine kleinere Kirche in der Rue Émile Combes. Die Vollendung zog sich lange hin und mehrere ursprünglich geplante Elemente wurden nie realisiert.
Die Kathedrale wurde zum Sitz des Bistums, als die Diözese 1970 gegründet wurde. Seitdem ist sie der zentrale Ort des religiösen Lebens in der Stadt und prägt das spirituelle Selbstverständnis der Gemeinde.
Das Gebäude ist relativ groß und klar strukturiert, was die Erkundung vereinfacht. Besucher sollten wissen, dass die beiden Orgeln an verschiedenen Orten im Kirchenraum untergebracht sind und ihre Standorte von Interesse sein können.
Das ursprüngliche Projekt sah drei zusätzliche Glockentürme und eine Kuppel vor, die nie gebaut wurden. Diese ungenutzten Elemente aus dem Entwurf zeigen, wie ambitioniert die ursprünglichen Pläne waren und welche Einschränkungen die Realisierung betrafen.
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