Synagogue in Saint-Étienne, Religiöses Gebäude in Saint-Étienne, Frankreich
Die Synagoge ist ein Gebetshaus in Saint-Étienne mit einem zentralen Gebetsraum, in dem die Thorarolle ihren Platz am oberen Ende hat. Der Innenraum zeigt typische architektonische Merkmale, die für jüdische Andachtsstätten charakteristisch sind.
Die ursprüngliche Synagoge wurde 1880 von Alsässer Juden erbaut, existierte aber nicht lange in dieser Form. In den 1960er Jahren musste das Gebäude aufgrund von Bodensetzungen abgerissen und durch ein neues Gemeindezentrum ersetzt werden.
Die Gemeinde vereint Gläubige mit unterschiedlichen Herkünften und Traditionen, besonders seit nordafrikanische Juden nach dem Wiederaufbau in den 1960er Jahren hinzukamen. Sie können hier die Vielfalt jüdischer Bräuche und die Art erleben, wie verschiedene Generationen ihre Identität bewahren.
Die Synagoge befindet sich an der Rue d'Arcole und dient heute rund 60 Familien mit regelmassigen Gottesdiensten und Gemeindeaktivitäten. Besucher sollten bedenken, dass dies ein aktiver Gebetsort ist, daher sind respektvolle Verhaltensregeln wichtig.
Waehrend des Zweiten Weltkriegs wuchs die jüdische Bevölkerung dramatisch auf etwa 500 Personen an, da Flüchtlinge aus dem Elsass-Lothringen und Deutschland ankamen. Diese Migrationswelle hinterliess tiefe Spuren in der Gemeinde und prägt bis heute ihre Zusammensetzung.
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