Goutte d’Or, Verwaltungsviertel im 18. Arrondissement, Paris, Frankreich.
Das Quartier de la Goutte-d'Or ist ein administrativer Stadtteil im 18. Arrondissement von Paris, der sich zwischen den Straßen Marx-Dormoy und La Chapelle im Osten sowie Rue des Poissonniers im Westen erstreckt. Das Viertel ist ein verdichtetes Wohngebiet mit Geschäften, Cafés und Märkten, die das Straßenbild prägen.
Das Viertel verdankt seinen Namen dem goldweißen Wein, der in einer kleinen Ansiedlung der Gegend hergestellt wurde, bevor es sich im 19. Jahrhundert zu einem Arbeiterviertel entwickelte. Die Industrialisierung brachte Fabriken und Wohnblöcke, die die soziale Struktur der Gegend für Generationen prägten.
Die Nachbarschaft ist geprägt von nordafrikanischen und westafrikanischen Einflüssen, die sich in Läden, Restaurants und täglichen Aktivitäten widerspiegeln. Das Institut des Cultures d'Islam bietet Ausstellungen und Kurse an, die diese kulturelle Vielfalt sichtbar machen.
Die Metrostationen Barbès-Rochechouart und Château Rouge bedienen das Viertel mit direktem Zugang zu verschiedenen Buslinien, die es mit Zentralparis und angrenzenden Bereichen verbinden. Das Viertel ist flach und leicht zu Fuß erreichbar, mit ausreichend Platz zum Spazieren und Erkunden der Straßen.
Das Marché Dejean, ein Freiluftmarkt auf der Straße, spezialisiert sich auf afrikanische Produkte, Textilien und frische Zutaten aus verschiedenen Herkunftsländern. Der Markt spiegelt die internationale Zusammensetzung der Gegend wider und bietet Waren, die anderswo in Paris schwer zu finden sind.
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