Kathedrale von Tulle, Gotische Kathedrale in Tulle, Frankreich
Die Kathedrale von Tulle ist ein gotischer Sakralbau mit drei Geschossen und einem achteckigen Spitzturm oben in der Mitte. Das Bauwerk weist romanische Säulen auf und wird von Glockentürmen an den Seiten begleitet.
Der Ursprung liegt in einer merowingischen Abtei, deren Umbau 1103 unter Abt Wilhelm von Carbonnières begann. Die Kirche erhielt 1317 von Papst Johannes XXII. den Status einer Kathedrale.
Der Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert beherbergt heute das Museum für Kunst und Volkstraditionen, wo regionale Gegenstände und handwerkliche Arbeiten aus der Region zu sehen sind. Besucher können hier die Alltagsgegenstände und künstlerischen Werke entdecken, die das Leben in dieser Gegend über die Jahrhunderte geprägt haben.
Besucher sollten beachten, dass das Gebäude aktiv für Gottesdienste genutzt wird, daher können Öffnungszeiten variieren. Die Museums-Ausstellung im Kreuzgang hat eigene Besuchszeiten und kann unabhängig besichtigt werden.
Während der Französischen Revolution wurde die Kathedrale 1793 zum Sitz einer Kanonenfabrik und diente nicht mehr religiösen Zwecken. Diese ungewöhnliche Umnutzung zeigt, wie Revolutionäre historische Orte für ihre neue Ordnung einsetzten.
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