Tulle, Präfekturstadt in Corrèze, Frankreich
Tulle ist eine Präfektur in der Corrèze im Zentrum Frankreichs, die sich über mehrere Kilometer entlang eines Flusses erstreckt. Die Gebäude klettern die umliegenden Hänge hinauf und bilden ein lang gezogenes Stadtbild im Tal.
Der Ort wurde bereits in der Römerzeit besiedelt und entwickelte sich im Mittelalter zu einem religiösen Zentrum. Im 14. Jahrhundert wurde hier ein Bistum eingerichtet und später entstanden wichtige Manufakturen für Waffen und Textilien.
Die Stadt war früher als Zentrum der Spitzenherstellung bekannt und trug den Beinamen «Stadt der sieben Hügel». Viele enge Gassen führen durch das historische Viertel und erzählen von der industriellen Vergangenheit der Region.
Wer durch die Stadt geht, findet viele Treppen und steile Gassen zwischen den Vierteln, daher ist festes Schuhwerk ratsam. Die Märkte am Mittwoch und Samstag bieten eine gute Gelegenheit, regionale Produkte kennenzulernen.
Der mittelalterliche Stadtteil Trech bewahrt Häuser aus unterschiedlichen Jahrhunderten, darunter das Loyac-Haus mit gotischen und Renaissance-Elementen. In manchen Gassen kann man noch die alten Steinkanäle sehen, die einst Wasser zu den Werkstätten leiteten.
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