La Graufesenque, Archäologische Stätte an den Flüssen Tarn und Dourbie in Millau, Frankreich.
La Graufesenque ist ein großes Ausgrabungsgelände aus der Gallo-Römischen Zeit mit Überresten von Töpferwerkstätten, Wohnhäusern und Tempeln. Das Gelände erstreckt sich über etwa 15 Hektar und zeigt die Überreste einer gut organisierten antiken Stadt.
Der Ort war vom späten ersten Jahrhundert vor Christus bis zum frühen dritten Jahrhundert nach Christus ein großes Produktionszentrum für Terra Sigillata Keramik. Die Werkstätten versorgten große Teile des Römischen Reiches mit ihren Produkten.
Die Töpferwerkstätten hier produzierten rote Keramik mit Künstlersignaturen und Mustern, die über das ganze Römische Reich verteilt wurden. Diese Arbeiten zeigen, wie spezialisiert die Handwerker waren und welchen hohen Standard sie verfolgten.
Der Zugang zum Gelände ist einfach und die wichtigsten Bereiche sind deutlich gekennzeichnet, sodass Besucher die Anlagen selbständig erkunden können. Es gibt schattige Bereiche und Ruhepolster, besonders wichtig an heißen Tagen.
Ein großer Entsorgungsplatz mit Keramikresten zeigt, wie Handwerker ihre Qualitätskontrollen durchführten und welche Stücke sie ablehnten. Diese Abfallgrube ist ein Fenster in die alltägliche Arbeitsweise der alten Manufakturen.
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