Saint-Pierre-d’Oléron, Küstengemeinde auf der Insel Oléron in Charente-Maritime, Frankreich.
Saint-Pierre-d'Oléron ist eine Gemeinde auf der zweitgrößten französischen Insel mit Sandstränden, Salzwiesen und Fischereihäfen am Atlantik. Das Gebiet erstreckt sich über knapp 41 Quadratkilometer und bietet eine Mischung aus Küstennatur und traditionellen Hafenanlangen.
Die Gemeinde erhielt 1962 ihren heutigen Namen Saint-Pierre-d'Oléron, um ihre Lage auf der Insel Oléron deutlicher zu machen. Das Château de Bonnemie aus dem 16. Jahrhundert ist eines der wichtigsten historischen Gebäude in der Gegend.
Lokale Traditionen umfassen das Tragen der charakteristischen kornettenförmigen Oléronaise-Kopfbedeckung während Festivals und die Feier des maritimen Erbes durch Bootsrennen und gemeinschaftliche Meeresfrüchte-Versammlungen.
Die Gegend ist mit dem Auto leicht zu erreichen und zu erkunden, da es reguläre Zufahrtsstraßen zu den Häfen und Stränden gibt. In der Hochsaison wird es hier voll, daher lohnt sich ein Besuch außerhalb der Schulferien für ruhigere Erkundungen.
Der Hafen von La Cotinière gehört zu Frankreichs bedeutendsten Fischereihäfen und versorgt den Markt täglich mit frischem Fang. Die hier gezüchteten Marennes-Oléron-Austern gelten als besonders hochwertig und erhalten ihre grüne Färbung durch natürliche Algenarten.
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