Schloss Rambouillet, Mittelalterliches Schloss und Präsidentenresidenz in Rambouillet, Frankreich
Das Château de Rambouillet ist ein fünfeckiges Schloss etwa 50 Kilometer südwestlich von Paris im Département Yvelines mit hohen Türmen und französischen Gärten. Die Anlage verbindet mittelalterliche Ursprünge mit königlichen Erweiterungen verschiedener Epochen.
Das Schloss entstand im 14. Jahrhundert und wurde von französischen Königen über Jahrhunderte erweitert und umgestaltet. König Franz I. verstarb 1547 in der nach ihm benannten Wehranlage, was einen entscheidenden Wendepunkt in der französischen Geschichte markierte.
Die Käserei der Königin, für Marie Antoinette erbaut, zeigt kunstvolle Verzierungen und Porzellan aus der Sèvres-Manufaktur der königlichen Werkstätten. Heute können Besucher diese Räume besichtigen und die handwerklichen Details aus dieser Zeit erleben.
Das Schloss liegt in einem waldreichen Gebiet, das sich gut zum Spaziergang eignet und viel Platz zum Erkunden bietet. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da sowohl die Innenräume als auch die Gärten viel Laufen erfordern.
Das Schloss war 1975 Austragungsort des ersten G6-Gipfels, wo Führungskräfte großer Industrienationen zusammenkamen. Dieses Treffen ebnete den Weg für regelmäßige internationale Wirtschaftsgespräche, die bis heute andauern.
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