Rambouillet-Wald, Nationalwald in Yvelines, Frankreich
Der Wald von Rambouillet ist ein Waldgebiet in den Yvelines, das sich über rund 14.000 Hektar erstreckt und aus Eichen, Kiefern, Seen und weitläufigen Heideflächen besteht. Mehrere Teiche und kleine Wasserläufe durchziehen das Gelände und bilden Lichtungen, die sich mit dichten Baumgruppen abwechseln.
Französische Könige nutzten diesen Wald ab dem achten Jahrhundert für die Jagd, und das Gebiet blieb über Jahrhunderte ein königliches Revier. Im 19. Jahrhundert wurde das Gelände für die Forstwirtschaft erschlossen und offiziell als Staatswald ausgewiesen.
An mehreren Stellen im Wald stehen alte Jagdschlösser und Pavillons, die einst dem königlichen Hof dienten und heute Wanderern als Orientierungspunkte begegnen. Die kleinen Dörfer am Rand des Waldes pflegen noch Handwerkstraditionen, die mit der Forstwirtschaft verbunden sind.
Der Zugang zum Waldgebiet ist das ganze Jahr über frei, und markierte Wege führen durch unterschiedliche Landschaften vom dichten Unterholz bis zu offenen Lichtungen. Fahrradfahrer und Reiter teilen sich einige Routen, daher ist gegenseitige Rücksicht auf den Wegen wichtig.
Im südlichen Abschnitt lebt eine Gruppe von Bennett-Kängurus, die in den 1970er Jahren aus einem nahegelegenen Zoo entkamen und sich seitdem angesiedelt haben. Ihre Zahl wird auf bis zu 150 Tiere geschätzt, die sich an das gemäßigte Klima angepasst haben.
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