Cemetery of Montfort-l'Amaury, Gotischer Friedhof in Montfort-l'Amaury, Frankreich.
Der Friedhof von Montfort-l'Amaury ist von überdachten Galerien umschlossen, die einen Kreuzgang bilden: Die Süd- und Nordgalerie stammen aus dem 16. Jahrhundert, die Ostgalerie aus dem 17. Jahrhundert; das Ganze ist seit der Liste von 1875 als Monument historique eingetragen. Rundbögen ruhen auf quadratischen Steinpfeilern mit profilierten Kapitellen, kleine runde Öffnungen durchbrechen die Mauer darüber. Der offene Friedhof ist in Terrassen angelegt, die höchste ist die jüngste, und der Zugang erfolgt durch ein gotisches Tor.
Der Friedhof wurde im 16. Jahrhundert vom Kirchenumfeld an einen Platz zwischen Rue Saint-Nicolas, Rue Amaury und Ruelle des Fossés verlegt. Seine überdachten Galerien dienten als Beinhaus; die Süd- und Nordgalerie stammen aus dem 16. Jahrhundert, die Ostgalerie aus dem 17. Der Kreuzgang ist durch die Liste von 1875 als Monument historique eingestuft.
Die Galerien dienten als Beinhaus, und mehrere Familien ließen Kapellen darin vorspringen; die der Biancour in der Nordgalerie birgt Charles de Biancour, Abgeordneter von Seine-et-Oise, und seinen Sohn Félix, Präfekt der Ardèche und später des Allier, die am Fuß des Altars liegen. An der Mauer steht eine Büste von Maurice Ravel, der in Montfort-l'Amaury lebte.
Der Friedhof ist auf mehreren Ebenen organisiert, wobei die höchsten Terrassen mit Wegen und Treppen verbunden sind. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege uneben sein können und das Betreten einfacher ist, wenn man die topographische Lage versteht.
Die Nordgalerie birgt die Kapelle der Familie de Biancour, in der der Abgeordnete Charles de Biancour (1762–1837) und sein Sohn Félix, Präfekt der Ardèche, am Fuß des Altars liegen. Die Süd- und Nordgalerie stammen aus dem 16. Jahrhundert, die Ostgalerie aus dem 17.
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