Château de Groussay, Schloss in Montfort-l'Amaury, Frankreich
Das Château de Groussay ist ein Schloss in Montfort-l'Amaury, das aus einem Hauptgebäude mit einer großen Bibliothek und einem Theatersaal besteht, ergänzt durch zwei ausgedehnte Flügel aus dem Jahr 1952. Die Gebäude sind von ausgedehnten Gärten umgeben, in denen sich zehn architektonische Bauwerke mit verschiedenen stilistischen Inspirationen befinden.
Das Gebäude wurde 1815 von der Herzogin von Charost gegründet, deren Mutter die Erzieherin der königlichen Kinder unter Ludwig XVI. und Maria Antoinette gewesen war. Die später hinzugefügten Flügel aus dem 20. Jahrhundert veränderten die Struktur und erweiterten die Anlage erheblich.
Die Galerie des Schlosses zeigt große Wandteppiche, die speziell für Groussay geschaffen wurden und von Gemälden aus dem Prado-Museum in Madrid inspiriert sind. Diese Sammlungen prägen den Charakter der Innenräume und erzählen von den Geschmacksvorstellungen ihrer früheren Besitzer.
Das Schloss und seine Gärten sind für Besucher geschlossen und haben kein bekanntes Wiedereröffnungsdatum. Am Eingangsbereich werden nur Zahlungen in bar oder per Scheck akzeptiert, falls in Zukunft Besuche möglich werden.
Die zehn Gartenpavillon zeigen architektonische Stile aus China, Venedig, Ägypten, Rom und der Türkei, was das Anwesen zu einer Art historischen Stilmuseum macht. Diese eklektische Sammlung spiegelt den Geschmack einer Epoche wider, in der es beliebt war, ferne Kulturen durch bauliche Miniaturbeispiele zu erforschen.
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