Villeneuve-lès-Maguelone, französische Gemeinde
Villeneuve-lès-Maguelone ist eine kleine Gemeinde südlich von Montpellier in der Region Hérault, die zwischen Meer und Lagunen liegt. Der Ort zeichnet sich durch ruhige Straßen, offene Weinlandschaften, ein Romanik-Gebäude mit dicken Steinmauern in der Mitte und weitläufige Naturräume aus, in denen Land und Wasser in verschiedenen Lebensräumen zusammentreffen.
Das Gebiet war seit der Steinzeit besiedelt und war etwa tausend Jahre lang Sitz eines Bistums, das zur Gründung Montpelliers und seiner Universität beitrug. Das mittelalterliche Bauwerk wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, wobei es als befestigte Kathedrale mit defensiven Merkmalen diente und seinen Höhepunkt im Mittelalter erreichte, bevor es in späteren Jahrhunderten verfiel.
Der Ort ist eng mit der christlichen Geschichte der Region verbunden, insbesondere durch die dem heiligen Pierre und Paul geweihte Kathedrale. Die Weinmacher, bekannt als Gefährten von Maguelone, pflegen seit den 1970er Jahren Weinanbau mit biologischen Methoden, und Besucher können die lokalen Weine probieren und traditionelle Anbauweisen kennenlernen.
Der Ort ist mit dem Auto über einen großen Parkplatz erreichbar, von dem aus ein Spaziergang oder eine Zugfahrt in den Sommermonaten möglich ist. Besucher können auch mit dem Fahrrad anreisen, da Fahrradstationen und Wanderwege vorhanden sind, und es gibt Restaurants mit lokaler Küche sowie Campingmöglichkeiten in der Nähe.
Eine bemerkenswerte Geschichte verbindet einen gelehrten Mann des 14. Jahrhunderts namens Arnaud de Villeneuve mit dem Dorf, dessen Statue mit fehlenden Händen noch heute sichtbar ist. Der Legende nach nahmen deutsche Soldaten im Zweiten Weltkrieg die Hände mit, doch manche Quellen deuten darauf hin, dass eher die Zeit diesen Schaden verursacht hat.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.