Latara, Archäologische Stätte und historisches Monument in Lattes, Frankreich.
Lattara ist eine antike Siedlung in der Nähe der Lez-Flussmündung mit steinernen Ruinen von Gebäuden, Höfen und Befestigungsanlagen aus sieben Jahrhunderten. Die Überreste zeigen, wie Menschen über längere Zeit an diesem Ort lebten und wirtschafteten.
Die Siedlung entstand um 500 v. Chr. als Handelshafen und entwickelte sich später zu einem römischen Zentrum zwischen Mittelmeerzivilisationen. Sie war ein wichtiger Umschlagplatz für Waren und kulturellen Austausch über viele Generationen hinweg.
Die Bewohner nutzten diesen Ort über Jahrhunderte für Handwerk, besonders Töpferei und Metallverarbeitung, und hinterließen zahlreiche Spuren ihrer täglichen Arbeit. Die Funde zeigen, wie Menschen verschiedener Kulturen zusammenlebten und handelten.
Der Henri-Prades-Museum in der Nähe zeigt archäologische Funde und Objekte aus dem Gelände in seinen Sammlungen. Besucher können sich informieren, wie Forscher die Ruinen ausgegraben und untersucht haben.
Ausgrabungen brachten Straßen mit kleinen Höfen zum Vorschein, in denen Öfen, große Vorratskrüge und Mahlsteine erhalten geblieben sind. Diese Fund zeigen, wie alltäglich und praktisch das Leben damals war.
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