Mortagne-du-Nord, Grenzgemeinde in Nord, Frankreich
Mortagne-du-Nord ist eine Grenzgemeinde im Département Nord im Norden Frankreichs, die direkt an der belgischen Grenze liegt und vom Fluss Schelde durchzogen wird. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Valenciennes und zum Kanton Saint-Amand-les-Eaux-Rive droite.
Das Dorf war seit dem Mittelalter ein Grenzposten zwischen den Fürstentümern dieser Region und wechselte mehrfach die Herrschaft. Im Ersten Weltkrieg wurde die Gemeinde besetzt und erhielt nach dem Krieg die Croix de Guerre als Anerkennung für den Widerstand der Bevölkerung.
Mortagne-du-Nord liegt direkt an der belgischen Grenze, und dieser Grenzcharakter ist im Alltag spürbar: Viele Bewohner pendeln regelmäßig über die Grenze. Der Fluss Schelde, der hier vorbeifließt, war jahrhundertelang eine natürliche Trennlinie zwischen zwei Ländern und Kulturen.
Der Ort ist mit dem Auto gut erreichbar und liegt in der Nähe von Saint-Amand-les-Eaux, das eine bessere Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz bietet. Ein Besuch lohnt sich besonders in den wärmeren Monaten, wenn die Ufer der Schelde zugänglich und angenehm zu begehen sind.
Mortagne-du-Nord liegt vollständig innerhalb des Regionalen Naturparks Scarpe-Escaut, einem der ältesten Naturparks Frankreichs, der sich bis nach Belgien erstreckt. Dies bedeutet, dass man beim Spaziergang entlang der Schelde die Grenze überquert und sich plötzlich in Belgien befindet, ohne es zu bemerken.
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