Nord, Departement in Hauts-de-France, Frankreich.
Nord ist ein Verwaltungsbezirk in der Region Hauts-de-France, der sich von der Nordseeküste bis zur belgischen Grenze erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen flachen Küstenstreifen, sanften Hügeln im Inland und dicht bebauten Ballungsräumen rund um große Städte wie Lille und Roubaix.
Der Bezirk entstand am 4. März 1790 während der Französischen Revolution durch die Zusammenlegung von Gebieten aus den ehemaligen Grafschaften Flandern und Hennegau. Jahrhundertelang war diese Grenzregion ein Ort wechselnder Herrschaften und militärischer Auseinandersetzungen zwischen Frankreich, Spanien und den burgundischen Niederlanden.
Der Name stammt aus der geografischen Lage an der nördlichen Grenze Frankreichs und prägt die lokale Identität bis heute. Besucher bemerken die Mischung flämischer und französischer Traditionen in den Ortskernen, wo Backsteinfassaden und schmale Giebelhäuser die Straßenzüge prägen.
Reisende können mit dem Zug bequem zwischen den größeren Städten pendeln, da die Verkehrsanbindungen gut ausgebaut sind und viele Ortschaften direkt erreichbar sind. Kleinere Gemeinden im Landesinneren erreicht man oft nur mit dem Auto oder regionalen Bussen, die weniger häufig verkehren.
In der Region leben mehr Menschen als in vielen europäischen Hauptstädten, was die Städte dicht bevölkert und lebendig macht. Die ehemaligen Kohlereviere im Süden haben sich zu offenen Landschaften mit Wanderwegen und Seen entwickelt, die ein überraschendes Kontrastbild zur urbanen Verdichtung bieten.
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