Hauts-de-France, Verwaltungsregion in Nordfrankreich
Hauts-de-France ist eine Verwaltungseinheit im Norden Frankreichs, die sich von der belgischen Grenze bis zur Kanalküste erstreckt. Sie umfasst fünf Departements und verbindet ländliche Flächen mit dichten städtischen Kernen.
Das Gebiet entstand 2016 durch Zusammenlegung zweier älterer Regionen nach einer landesweiten Reform. Es nahm seine Arbeit offiziell am ersten Tag jenes Jahres auf.
Der Landstrich trägt französische und flämische Züge zugleich, sichtbar in Fassaden, Festen und Gerichten wie Potjevleesch oder den Waffeln aus Dünkirchen. Lokale Märkte zeigen heute noch diese Mischung, wo Biere aus Lille neben Spezialitäten aus kleineren Ortschaften stehen.
Lille fungiert als Hauptort und wichtiger Verkehrsknotenpunkt innerhalb des Gebiets. Reisende erreichen von dort Städte in allen fünf Departements sowie Belgien und den Kanaltunnel bequem.
Etwa sechs Millionen Menschen leben in der Region, was sie zur drittgrößten in ganz Frankreich macht. Die jährliche Wirtschaftsleistung beträgt rund 162 Milliarden Euro.
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