Élysée-Palast, Präsidialgebäude im Quartier de la Madeleine, Frankreich
Der Élysée-Palast umfasst 365 Räume auf drei Etagen, wobei das Hauptgebäude durch zwei Flügel mit Blick auf sorgfältig gepflegte Gärten verbunden ist. Die Anlage erstreckt sich zwischen der Rue du Faubourg Saint-Honoré und der Avenue Gabriel über ein weitläufiges Grundstück.
Das Gebäude entstand 1722 als Privatresidenz für den Grafen d'Évreux und wechselte mehrfach den Besitzer. Seit 1873 dient es als ständiger Amtssitz der französischen Staatspräsidenten.
Seinen Namen verdankt der Amtssitz den Elysischen Feldern der griechischen Mythologie, die einst den Ort inspirierten. Die Räume dienen heute als Bühne für Staatsbesuche und offizielle Zeremonien, die nach strengem Protokoll ablaufen.
Der Zugang für Besucher erfolgt ausschließlich im Rahmen von Führungen, die im Voraus gebucht werden müssen und nur an bestimmten Tagen stattfinden. Die Sicherheitskontrollen erfordern einen gültigen Ausweis und das Ablegen persönlicher Gegenstände.
Das Gebäude verfügt über einen unterirdischen Bunker aus der Zeit des Kalten Krieges, der als Schutzraum für den Präsidenten angelegt wurde. Im Hof steht eine Platane, die Napoléon III. selbst pflanzte und die bis heute erhalten ist.
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