Hôtel de Hirsch, Privatpalais im 8. Arrondissement von Paris, Frankreich.
Das Hôtel de Hirsch ist ein dreistöckiges Privathaus an der rue de l'Élysée in unmittelbarer Nähe des Präsidentenpalastes, dessen Fassade klassische französische Architektur aus dem 19. Jahrhundert zeigt. Im Inneren befindet sich eine Marmortreppe mit grünen Adern, die zu elegant gestalteten Räumen führt, von denen einige Böhmische Kristalllüster tragen.
Der bekannte Architekt Hector Lefuel entwarf das Gebäude 1861 als Residenz für Kaiserin Eugénie und prägte damit den Ort mit großbürgerlicher Eleganz. Knapp zwei Dekaden später übernahm Baron Maurice de Hirsch das Anwesen, das dann seinen Namen trug.
Der große Empfangssaal ist im Louis-XIV-Stil gestaltet und zeigt die Vorliebe der Besitzer für französische Eleganz und Handwerk. Die Räume wurden als Orte für wichtige Treffen und gesellschaftliche Zusammenkünfte genutzt.
Das Gebäude liegt zentral in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar, steht aber nicht für Besichtigungen zur Verfügung, da es derzeit von der französischen Präsidialverwaltung genutzt wird. Externe Besucher können die Architektur von außen bewundern und die umgebende Gegend erkunden.
Die Speisezimmertäfelung stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde direkt aus dem Château de Bercy transferiert, wodurch Teile des kulturellen Erbes anderer historischer Orte in diesen Räumen bewahrt wurden. Diese Praxis war unter wohlhabenden Sammlern der Zeit verbreitet, die bedeutsame architektonische Elemente von anderen Orten aufkauften.
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