Hôtel de Hirsch, Privatpalais im 8. Arrondissement von Paris, Frankreich.
Das Hôtel de Hirsch ist ein dreistöckiges Privathaus an der rue de l'Élysée in unmittelbarer Nähe des Präsidentenpalastes, dessen Fassade klassische französische Architektur aus dem 19. Jahrhundert zeigt. Im Inneren befindet sich eine Marmortreppe mit grünen Adern, die zu elegant gestalteten Räumen führt, von denen einige Böhmische Kristalllüster tragen.
1861 verkaufte Émile Pereire ein Grundstück an der neu angelegten rue de la Reine-Hortense, und Kaiserin Eugénie erwarb die Ecke zur avenue Gabriel. Der Architekt Hector-Martin Lefuel baute ihr dort Nr. 2 ein dreistöckiges Haus, das sie an Prinzessin Anna Murat verlieh und später vermietete. 1878 verkaufte Eugène Rouher es für 2.361.500 Goldfranken an Baron Maurice de Hirsch, der es mit den Nachbarhäusern erweiterte.
Der große Empfangssaal ist im Louis-XIV-Stil gestaltet und zeigt die Vorliebe der Besitzer für französische Eleganz und Handwerk. Die Räume wurden als Orte für wichtige Treffen und gesellschaftliche Zusammenkünfte genutzt.
Das Gebäude liegt zentral in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar, steht aber nicht für Besichtigungen zur Verfügung, da es derzeit von der französischen Präsidialverwaltung genutzt wird. Externe Besucher können die Architektur von außen bewundern und die umgebende Gegend erkunden.
Der Speisesaal bewahrt seine Rocaille-Täfelung aus gewachster Eiche vom Château de Bercy mit Supraporten von Jean-Baptiste Monnoyer, die noch heute an Ort und Stelle sind. In der Galerie standen zwei Boulle-Marketeriekommoden zu je 500 000 Goldfranken. Die Spiegelportale des Festsaals ahmten den Spiegelsaal von Versailles nach.
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