Avenue des Champs-Élysées, Hauptallee in Paris, Frankreich
Die Avenue des Champs-Élysées ist eine etwa 1,9 Kilometer lange Straße in Paris, die vom Place de la Concorde bis zum Arc de Triomphe führt. Breite Gehwege begleiten die Fahrbahn, gesäumt von Platanen und Kastanienbäumen, die im Sommer Schatten spenden.
Im Jahr 1640 beauftragte Ludwig XIV. André Le Nôtre mit der Gestaltung der Allee, die zunächst als verlängerte Achse der Tuilerien angelegt wurde. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sie sich zu einer der bekanntesten Straßen der Stadt.
Jedes Jahr am 14. Juli zieht die Militärparade hier Tausende von Zuschauern an, die entlang der Absperrungen stehen und den Marsch verfolgen. An anderen Tagen kommen Besucher zum Einkaufen in die Geschäfte internationaler Marken oder setzen sich in eines der Cafés, um das Treiben zu beobachten.
Mehrere Metrostationen liegen entlang der Strecke, darunter Charles de Gaulle-Étoile, George V, Franklin D. Roosevelt und Champs-Élysées-Clemenceau. Die Gehwege sind breit genug, um bequem zu Fuß die gesamte Länge zu erkunden, auch wenn es an Wochenenden und Feiertagen sehr voll werden kann.
Das Finale der Tour de France endet hier nach acht Runden auf der Strecke zwischen Arc de Triomphe und Place de la Concorde. Die Radfahrer durchqueren dabei wiederholt dieselbe Schleife, bevor sie die Ziellinie erreichen.
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