Quartier des Champs-Élysées, Verwaltungsviertel im 8. Arrondissement von Paris, Frankreich.
Das Quartier des Champs-Élysées ist das 29. Verwaltungsviertel von Paris im 8. Arrondissement. Es wird im Norden von der Avenue des Champs-Élysées zwischen Place Charles-de-Gaulle und Rond-point Marcel-Dassault, im Osten von der Place de la Concorde, im Süden von der Seine und im Westen von der Avenue Marceau begrenzt. Die Nordhälfte der Avenue zwischen diesen beiden Punkten gehört zum Quartier Faubourg-du-Roule. Zum Viertel zählen das Grand Palais, das Petit Palais und der Obelisk von Luxor.
Das Viertel erhielt seine heutige verwaltungstechnische Gestalt während der Umstrukturierung von Paris in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Diese Neuorganisation schuf die modernen Grenzen und Strukturen, die das Gebiet heute prägen.
Die Avenue Champs-Élysées prägt das Viertel als einer der bekanntesten Orte der Welt, wo sich teure Geschäfte, Cafés und Theater aneinander reihen. Besucher spazieren hier zwischen Bäumen und Geschäften, beobachten das Leben der Stadt, das sich Tag und Nacht entfaltet.
Das Viertel ist leicht zu Fuß erreichbar und mit mehreren Metrostationen verbunden, die einen schnellen Zugang zu allen Teilen ermöglichen. Die breiten Gehwege und klare Straßenlayouts machen es einfach, sich ohne Karte zurechtzufinden und verschiedene Orte zu erkunden.
Die Grenzen des Viertels wurden 1860 festgelegt, als Paris seine westlichen Vororte eingemeindete und das Viertel auf den Bereich südlich der Avenue beschränkt wurde. Seine nördliche Hälfte zwischen place Charles-de-Gaulle und rond-point Marcel-Dassault gehört zum benachbarten Viertel Faubourg-du-Roule. 1999 zählte es 4.610 Einwohner, die wenigsten im 8. Arrondissement, da viele Häuser aus der Haussmann-Zeit zu Büros und Geschäften wurden.
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