Palais de la Découverte, Wissenschaftsmuseum im Grand Palais, Frankreich
Das Palais de la Découverte ist ein naturwissenschaftliches Museum im Westflügel des Grand Palais im achten Arrondissement von Paris, Frankreich. Die Räumlichkeiten erstrecken sich über mehrere Stockwerke und umfassen Ausstellungsbereiche zu Physik, Chemie, Biologie und Astronomie sowie ein Planetarium im Untergeschoss.
Das Museum wurde 1937 anlässlich der Internationalen Ausstellung für Kunst und Technik eröffnet und vom Nobelpreisträger Jean Perrin ins Leben gerufen, um wissenschaftliche Bildung für ein breites Publikum zugänglich zu machen. Die Einrichtung blieb nach der Ausstellung dauerhaft geöffnet und wurde später in die Strukturen des französischen Hochschulministeriums integriert.
Besucher können an Live-Experimenten und Vorführungen teilnehmen, die von Fachleuten geleitet werden und komplexe wissenschaftliche Prinzipien durch praktische Aktivitäten und interaktive Displays erklären. Die Vorträge finden täglich in mehreren Bereichen statt und ermöglichen direkten Austausch mit den Wissenschaftlern vor Ort.
Das Haus ist von Dienstag bis Samstag ab 9:30 Uhr und sonntags ab 10:00 Uhr geöffnet, wobei die Metro-Station Champs-Élysées-Clemenceau den nächstgelegenen Zugang bietet. Einige Vorführungen finden zu festen Zeiten statt und erfordern möglicherweise eine kurze Wartezeit vor dem jeweiligen Raum.
Die Physikabteilung beherbergt einen begehbaren Faraday-Käfig, in dem Besucher Hochspannungsvorführungen aus nächster Nähe erleben können, während die Metallstruktur sie vollständig vor elektrischen Entladungen schützt. Diese Demonstration zeigt auf eindrucksvolle Weise die Wirkung elektromagnetischer Abschirmung im Alltag.
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