Grand Palais, Ausstellungspalast im Champs-Élysées-Viertel, Frankreich
Das Grand Palais ist ein Ausstellungsgebäude im Viertel Champs-Élysées in Paris, das an der Avenue Winston Churchill steht und die Seine überblickt. Die Fassaden aus Stein verbinden sich mit Metallrahmen und Glasgewölben, während die zentrale Glaskuppel sich über 45 Meter (148 Fuß) in die Höhe erhebt und den großen Innenraum überspannt.
Das Gebäude wurde für die Weltausstellung im Jahr 1900 errichtet und sollte die technischen Möglichkeiten der damaligen Zeit zeigen. Während des Ersten Weltkriegs diente es als Lazarett, später wurde es im Zweiten Weltkrieg von der Résistance als Treffpunkt genutzt.
Die drei Hauptbereiche des Gebäudes tragen noch heute ihre ursprünglichen Namen aus der Belle Époque und zeigen weiterhin Wechselausstellungen moderner Kunst neben wissenschaftlichen Vorführungen. Während großer Veranstaltungen füllt sich der zentrale Raum mit Besuchern, die unter dem gewölbten Glasdach zwischen den monumentalen Steinsäulen hindurchgehen.
Das Gebäude bleibt bis Frühjahr 2025 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen und wird dann während der Olympischen Spiele in Paris Fechten und Taekwondo beherbergen. Besucher können die Außenfassade und die nähere Umgebung weiterhin betrachten, auch wenn der Zugang zum Inneren vorübergehend nicht möglich ist.
Im Untergeschoss befindet sich eine Polizeistation, die Kunstwerke während großer Veranstaltungen schützt. Diese Einrichtung wurde nach mehreren Diebstählen in den 1980er Jahren eingerichtet und bleibt für die Öffentlichkeit unsichtbar.
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