Hôtel de la Païva, Privatpalais an den Champs-Élysées, Paris, Frankreich.
Der Hôtel de la Païva ist eine Privatmansion an den Champs-Élysées mit italienischer Renaissancearchitektur, die Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Charakteristische Merkmale sind geschwungene Treppen aus gelbem Onyx, prachtvolle Empfangsräume und aufwendig gestaltete Wände mit feinen Verzierungen.
Die Residenz wurde zwischen 1856 und 1866 nach Entwürfen des Architekten Pierre Manguin errichtet und gehörte Esther Lachmann, die von bescheidenen Anfängen zur Marquise de Paiva aufstieg. Später wurde das Gebäude dem Travellers Club übertragen, das es seitdem als Vereinssitz nutzt.
Das Gebäude beherbergt seit 1904 den Travellers Club, einen exklusiven Treffpunkt für einflussreiche Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst und Politik. Diese Rolle hat der Hôtel de la Païva bis heute als Ort geprägt, an dem sich die Pariser Gesellschaft trifft.
Das Gebäude befindet sich direkt an den Champs-Élysées in der Nähe der U-Bahn-Station Franklin Roosevelt und ist für Besucher über geführte Touren zugänglich. Es wird empfohlen, vorher die genauen Besuchszeiten zu überprüfen, um das beste Erlebnis zu sichern.
Im Inneren versteckt sich eine silberne Badewanne in einem maurisch gestalteten Badezimmer, einem seltenen Überbleibsel von Luxus aus dem 19. Jahrhundert. Die Deckenmalereien stammen von Paul Baudry, der auch bei der Gestaltung des Pariser Opernhauses mitgewirkt hat.
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