Galerie Élysées-La-Boétie, Einkaufsgalerie im 8. Arrondissement, Frankreich.
Die Galerie Élysées-La-Boétie ist ein etwa 70 Meter langer und 7 Meter breiter überdachter Gang, der die Avenue des Champs-Élysées mit der Rue La Boétie verbindet. Der Passage befindet sich auf der Erdgeschossebene eines 1931 errichteten Gebäudes und bildet heute einen integrierten Teil der Galeries Lafayette.
Der Passage entstand 1931, als Architekt André Arfvidson ein Gebäude für die First Citybank of New York entwarf und eine öffentliche überdachte Passage im Erdgeschoss einbaute. Das Gebäude ersetzte ein historisches Hotel, das 1928 verlegt worden war und die damalige Umgestaltung des Viertels widerspiegelte.
Der Gang war früher Heimat verschiedener Geschäfte und prägte das kommerzielle Leben dieses zentralen Pariser Viertels. Heute können Besucher noch die Architektur sehen, die diese Einkaufskultur widerspiegelt.
Der Gang bietet einen direkten Fußweg zwischen zwei wichtigen Straßen und ist eine praktische Abkürzung durch dieses belebte Viertel. Nach Renovierungen im Jahr 2019 gehört er jetzt zur Galeries Lafayette und hat geänderte Öffnungszeiten sowie Zugangsrichtlinien.
Der Name des Gangs stammt von den beiden Straßen ab, die er verbindet - ein einfaches System, das die praktische Bedeutung des Durchgangs widerspiegelt. Viele Besucher bemerken nicht, dass sie sich beim Durchqueren in einem historischen Gebäude aus den 1930er Jahren bewegen.
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