Eiffelturm, Eisenturm auf dem Marsfeld, Frankreich
Der Eiffelturm ist ein eisernes Gitterbauwerk auf dem Champ de Mars im 7. Arrondissement von Paris, das 324 m hoch ist und eine Antenne einschließt. Vier gebogene Pfeiler am Boden verjüngen sich durch drei Aussichtsebenen aufwärts zur Spitze, wobei das offene Stahlgerüst aus genieteten Trägern besteht.
Gustave Eiffel und seine Ingenieure errichteten den Turm zwischen 1887 und 1889 als vorübergehendes Denkmal für die Weltausstellung zum hundertjährigen Jubiläum der Französischen Revolution. Die Stadtverwaltung plante zunächst den Abriss für 1909, doch sein Wert als Funkstation bewahrte das Bauwerk vor der Zerstörung.
Der Turm sendet Rundfunk- und Fernsehsignale in die Region, während er zugleich als weltweit erkanntes Zeichen französischer Ingenieurskunst auf Postkarten, Werbeplakaten und Souvenirs erscheint. Für Pariser ist er selbstverständlicher Teil der Stadtsilhouette, für Besucher ein Höhepunkt, der auf fast jeder Reiseliste steht.
Die unteren Ebenen sind über Treppen oder Aufzüge erreichbar, während die oberste Plattform nur mit dem Lift zugänglich ist. Vorabreservierung wird empfohlen, um Wartezeiten zu vermeiden, die während der Hauptsaison zwei Stunden überschreiten können, wobei Sicherheitskontrollen am Eingang durchgeführt werden.
Der Bau dehnt sich bei Hitze bis zu 15 cm aus, wodurch sich die Spitze von der Sonne weg neigt. Der ursprüngliche Aufzugsmechanismus von 1889 ist in einem der Beine noch in Betrieb.
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