Le Cavalier gaulois, Kalksteinskulptur an der Pont d'Iéna, Paris, Frankreich
Le Cavalier gaulois ist eine Kalksteinplastik auf der Pont d'Iéna, die einen Krieger zeigt, der auf einem Pferd sitzt. Das Werk steht auf der Brücke, die den Champ de Mars mit dem Trocadéro verbindet, und ist Teil einer Serie von vier Reiterdenkmälern.
Der französische Künstler Antoine-Augustin Préault vollendete diese Skulptur 1853, zu einer Zeit großen Interesses an der antiken gallischen Vergangenheit Frankreichs. Die Schaffung des Werks fiel zusammen mit einer neuen Wertschätzung für die frühen Kulturen, die das französische Territorium bewohnten.
Diese Statue ist einer von vier Reitern auf der Pont d'Iéna, die jeweils Krieger aus verschiedenen Zivilisationen darstellen: Gallier, Römer, Griechen und Araber. Zusammen bilden sie ein Denkmal für die vielfältigen Kulturen, die Europa geprägt haben.
Die Skulptur befindet sich auf einer belebten Brücke, daher ist sie leicht zu Fuß erreichbar von mehreren Ausgangspunkten in der Nähe. Die beste Sicht auf das Werk hat man von beiden Seiten der Brücke, besonders wenn man langsam über die Pont d'Iéna geht.
Das Material Kalkstein ermöglichte es dieser Statue, trotz über 160 Jahren Exposition gegenüber Wetter und städtischer Umgebung ihre ursprüngliche Erscheinung zu bewahren. Die Widerstandsfähigkeit des Steins erklärt, warum das Kunstwerk heute noch so lebensecht wirkt.
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