Beinhaus von Douaumont, Kriegsdenkmal in Fleury-devant-Douaumont, Frankreich.
Das Douaumont-Ossarium ist ein betonerner Bau in Art-Déco-Stil, der sich über 137 Meter erstreckt und einen zentralen Turm von 46 Metern Höhe besitzt. Das Gebäude beherbergt die sterblichen Überreste von etwa 130.000 unidentifizierten französischen und deutschen Soldaten, die während der Schlacht um Verdun ums Leben kamen.
Das Ossarium wurde nach dem Ersten Weltkrieg errichtet und erhielt seinen Grundstein 1920 durch Marschall Philippe Pétain. Die offizielle Einweihung fand am 7. April 1932 unter Präsident Albert Lebrun statt.
Das Gebäude enthält Buntglasfenster, die Kriegsszenen darstellen: einen Frontsoldaten, eine Krankenschwester und andere Momente des Kampfes. Diese künstlerischen Werke von Georges Desvallières erzählen visuell die Geschichten derer, deren Überreste hier ruhen.
Das Gebäude ist an den meisten Tagen für Besucher geöffnet und bietet Ausstellungen sowie Dokumentarfilme über die Schlacht um Verdun. Es ist empfehlenswert, genügend Zeit einzuplanen, um die Innenräume und die verschiedenen Exponate zu erkunden.
Der zentrale Turm funktioniert als Laterne der Toten und strahlt nachts Licht aus, das über das ehemalige Schlachtfeld sichtbar ist. Diese symbolische Beleuchtung schafft einen nachdenklich stimmenden Anblick und erinnert an diejenigen, die hier begraben sind.
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